Qewar Waldorfpuppen aus Peru

 

Das Projekt

Geschichte

In Andahuaylillas, einem kleinen Dorf südlich von Cusco, haben Lucy Terrazas und Julio Herrera im Januar 2002 ein kleines Frauenprojekt ins Leben gerufen. Ihr Ziel ist es, die Abwanderung in die Slums der Grossstädte zu stoppen und langfristig den Frauen die Verantwortung des Projektes zu übergeben. Mit sieben Frauen aus den untersten sozialen Schichten begannen sie aus natürlichen Materialien Waldorfpuppen für den Verkauf herzustellen. Seither weitete sich das Projekt stetig aus. Neue Frauen kamen hinzu, zusätzliche Atelierräume, WC- und Waschräume wurden gebaut. Nach und nach entstanden weitere Arbeitsbereiche: Wolle putzen, karden, spinnen, färben, stricken und weben. PUPPEN

Heute

Im Moment arbeiten etwa 80 Frauen und 15 Männer (Bau) für das Qewarprojekt. Samstags lernt eine Schneiderin den Frauen neue Arbeitstechniken. Durchschnittlich 18 Kinder sind täglich betreut, beschult und ernährt. Die Mütter erhalten Lohn und entwickeln so Selbstvertrauen. SPENDEN

Projektleitung

Lucy Terrazas, 1954 in Cusco geboren, studierte Rechtswissenschaften und arbeitete im Tourismus. Bis 2010 war sie Regierungsrätin in Andahuaylillas. Sie spricht die einheimische Sprache Quechua und betreut die Q’ewarfrauen und ihre Arbeiten.

Julio Herrera, geboren 1953 in Arequipa, unterrichtete bildende Kunst und Geometrie an der Waldorfschule in Lima. Später dozierte er Bildhauerei an der Kunstakademie in Cusco.

Lucy Terrazas (l) und Julio Herrera leiten das Projekt

2004 wurde das Q’ewarprojekt vom „Centro de la Mujer Peruana Flora Tristan“ in Lima prämiert.

2010 wurde das Projekt als Non-Profit Organisation in Cusco registriert.


Weitere Informationen auf Englisch und Spanisch, sowie einen Film zum Projekt finden Sie auf folgender Seite: http://www.qewar.com
Film: http://qewar.com/videos-1/